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Die richtige Trainerin finden ...


Hallo liebe Hunde-Menschen,


vor einigen Monaten traf ich mich mit der Journalistin Gabriele Metz zu einem Interview bei meiner lieben Kundin Daniela. Hintergrund dieses Treffens war ein Bericht über meine Arbeit mit Hunden. Den Artikel möchte ich, verbunden mit einem mir am Herzen liegenden Anliegen, mit euch teilen.


Jeder, der mich privat kennt oder als Kunde schon einmal Kontakt zu mir hatte, weiß, dass ich jegliche Gewalt im Umgang mit dem Hund ablehne. Meine Trainingsphilosophie war und ist gewaltfrei! Es erschloss sich mir nie, wie man Tiere schlecht behandeln kann. Unter einer schlechten Behandlung verstehe ich den Einsatz von positiver Strafe. Mir, sowie auch meinen Eltern und Großeltern, war es immer wichtig, dass es den Tieren, die mit uns leben, gut geht. Der wesentliche Unterschied zwischen damals und heute ist, dass ich mir Fachwissen angeeignet habe.


Ich will es kurz machen, denn schließlich möchte ich euch nicht allzu lange davon abhalten, den wirklich gut gelungenen Artikel zu lesen. Worum es mir geht ist, Hundehalter für solche Trainingsphilosophien bzw. solch einen Umgang mit dem Hund zu sensibilisieren.

In den vergangenen Monaten wurde mir von TrainerInnen berichtet, bei denen das Schlagen und das Treten des Hundes sowie andere aversive Maßnahmen gängige Praxis sind. Diese Praxis wurde den Kunden als „Training“ an die Hand gegeben, um „vermeintlich“ bestehende Verhaltensprobleme des Hundes zu lösen.

Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass es in Deutschland ein Tierschutz-Gesetzt gibt! Auszug aus dem Gesetz:

§ 1

Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

Alle TrainerInnen, die aktuell offiziell am Markt sind, haben sich verpflichtet, konform dieses Tierschutzgesetzes zu arbeiten.


Jeder, der nach einem TrainerIn für seinen Hund sucht, soll sich bitte sehr genau anschauen, wie dieser TrainerIn mit dem Hund umgeht. Wird euch im Training der Rat gegeben, eure Hunde zu schlagen, treten, ständig zu blocken, ihnen Wasser ins Gesicht zu spritzen o. ä., dann verabschiedet euch mit euren Hund schnellstmöglich und versucht über einschlägige Internet-Seiten eine(n) TrainerIn in euerer Nähe zu finden, die/der konform des Tierschutzgesetzes arbeitet. Einen guten TrainerIn erkennt ihr daran, dass er sich erst einmal einen Überblick verschafft. Durch gezielte Fragestellung werden gut strukturierte Daten gesammelt, die einen Hinweis darauf geben, welcher Trainingsweg für euren Hund in Frage kommen könnte. Ein guter TrainerIn trainiert auch nicht einfach drauflos, sondern hat auch die Gesundheit eures Hundes im Blick. Denn viele Verhaltensprobleme stehen oftmals im Zusammenhang mit bislang unentdeckten Erkrankungen, die behandelt werden müssen, bevor man überhaupt in ein Training starten sollte.

Und nun wünsche ich viel Spaß mit dem Artikel und den schönen Fotos darin! Vielen Dank an Gabi Metz und meine liebe Kundin Daniela, die sich und ihre tollen Hunde für diesen Artikel zur Verfügung gestellt hat!


UR-10-2022-Tierpsychologin
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