Von RappelRappel ... ZischZisch über SpritzSpritz zu SchepperSchepper und sonstigen Schreckreizen


Irgendwie lebe ich in einer Traumwelt. Glaube ich doch immer wieder daran, dass die Zeiten, in denen Hunde mit Schreckreizen wie Rappeldosen, Wasserspritzern etc. traktiert wurden, vorüber seien. Was genau sind das für Situationen, in denen sich Menschen solcher „Hilfsmittel“ bedienen? Es sind genau die Situationen, in denen unsere Hunde eigentlich unsere Unterstützung benötigen, weil sie der Situation - warum auch immer - nicht gewachsen sind. Statt dessen gibt es Wasser von vorn, Rappeldosen die vor, hinter oder neben dem Hund mit lautem Getöse auf den Boden knallen (den Hund schlimmstenfalls auch noch treffen), Ketten/Schlüssel, die nach dem Hund geworfen werden, oder Zischlaute, die dem Hund klar machen sollen, dass sein aktuell gezeigtes Verhalten gerade unerwünscht ist.


Das Fatale daran ist, dass diese Mittel leider oftmals sogar ihre Wirkung zeigen und so den Menschen suggerieren, dass diese Methoden scheinbar zum Erfolg führen. Stellen sie doch mal eben so - wie auch nicht selten in TV-Doku-Serien vorgeführt - auf kleinem Dienstweg unerwünschte Verhaltensweisen wie Bellen, in die Leine springen usw. ab.


Was hingegen tatsächlich immer und immer wieder passiert, ist, dass Hunde in Situationen, mit denen sie ohnehin schon nicht gut klar kommen und in denen sie Angst haben, unsicher oder einfach aufgrund falschen Umgangs seitens des Menschen frustriert sind, eingeschüchtert werden.